Tagestour Daun

Die Eifelmaare sind bedeutende Zeugnisse der Erdgeschichte.
Das Totenmaar in der Eifel

In Daun beginnt die Deutsche Wildstraße. Sie fügt drei Wildparks aneinander, auf einer Route von 158 Kilometern. Sogar Förster loben den Hirsch- und Saupark Daun, 2000 ha groß, mit Rotwild-Rudeln und Schwarzwildrotten, die ohne trennende Zäune im Wald und auf den Wiesen leben, während der Mensch das Auto nur an den sechs Aussichtsplattformen verlassen darf.

Rund um Daun finden Sie die Maare, die blauen, grünen und schwarzen Kraterseen der Eifel. Alle sind naturgeschützt oder weitgehend naturbelassen. Sie sind gefüllt mit sauberem, im Sommer bis zu 23 Grad warmen Wasser. Doch gleicht kein Kratersee dem anderen.

Attraktiv für Wassersportler: das Schalkenmehrener Maar (21,6 ha, 21 m tief) und das Gemündener Maar (7,2 ha, 38 m tief). Das größte (36 ha) und tiefste (74 m) und wie viele sagen, das schönste Maar der Vulkaneifel ist das Pulvermaar bei Gillenfeld: kreisrund und kristallklar wie ein von Mischwald eingefasster Diamant.

Holzmaar und Immerather Maar ziehen Angler, Spaziergänger und stille Genießer an.

Und dann bleibt da noch das geheimnisvolle, sagenumwobene Weinfelder Maar. Am steilwandigen Ufer blüht der Ginster, das Eifelgold, das Wasser erscheint durch den Lavaboden fast schwarz. Man nennt es auch das Totenmaar: ein Friedhof, eine alte Kapelle am Kraterrand blieben als einzige Erinnerung an die Ortschaft Weinfeld, deren Bevölkerung im 16. Jahrhundert der Pest zum Opfer fiel.

Weitere Maare:
Der Windsborn (kein Maar eigentlich, sondern ein Kratersee wie der weltbekannte Viktoriasee in Afrika), das Mosenberg Maar, der Laacher See, welches das größte Maar ist. In Eckfeld finden Sie das Trockenmaar (wer sich für Botanik interessiert wird hier seine Freude haben). Zuletzt gibt es noch das Meerfelder Maar.