Tagestour Trier

Porta Nigra in Trier.
Porta Nigra in Trier

Um 15 v. Christus unter Kaiser Augustus gegründet, wurde Trier nach Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. zu einer der Hauptstädte des römischen Imperiums erhoben.

Das eindrucksvollste Denkmal dieser früheren Glanzzeit ist das burgartige, aus eisenverklammerten Sandsteinquadern errichtete Stadttor- die Porta Nigra.

Das Amphitheater in Trier wurde um 100 n. Chr. erbaut. Die ovale Arena ist 75 m lang und 50 m breit. Sie war Schauplatz von Gladiatoren - und Tierkämpfen.

Die Barbarathermen in der Südallee wurden um 150 n. Chr. errichtet. Sie sind die Ruine einer römischen Bäderanlage, ursprünglich waren sie 1170 m lang und 1124 m breit.

Der Trierer Dom, die älteste deutsche Bischofskirche, mit einem römischen Kernbau aus der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts, war sehr früh eine christliche Kirche. Im Dom zu Trier wird der heilige Rock aufbewahrt und von Zeit zu Zeit ausgestellt.

Der Hauptmarkt - das Marktkreuz, Zeichen der Marktgründung aus dem Jahr 958 n. Christus, steht heute im Stadtmuseum. Der Petrusbrunnen von 1595 ist Mittelpunkt des Platzes.

Die Kaiserthermen aus dem 4. Jahrhundert sind die Ruinen eines Bäderpalastes. Sie waren ca. 145 m breit und 250 m lang. Die erhalten gebliebene Südoststrecke diente im Mittelalter der Stadtbefestigung und als Stadttor. Unter den Anlagen können Sie weiterverzweigte, zu Beginn dieses Jahrhunderts wieder ausgegrabene Bedienungsgänge sehen.

Der Kurfürstliche Palast ist in seiner jetzigen Gestalt im 17. Jahrhundert und 18. Jahrhundert entstanden. Lange Zeit war in diesem Gebäude die Bezirksregierung untergebracht, nun ist es deren Nachfolger.

Die Liebfrauenkirche ist eine der frühesten gotischen Kirchen Deutschlands. 1235 bis 1260 wurde sie anstelle einer römischen Basilika errichtet, die zusammen mit dem Dom eine antike Doppelkirchenanlage bildete.

Am Moselufer finden Sie einen Zollkran von 1774, den Alten Kranen von 1413 und das ehemalige Schifferviertel.

In der Nähe des Alten Kranens sehen Sie das Stift St. Irminen mit Mauerresten römischer Speicher, romanischem Turm und barocker Kirche.

Auf der Höhe, am linken Moselufer, steht die Mariensäule. Unterhalb der Kaiser-Wilhelm-Brücke sollten Sie sich die Häuserzeile "Zurlauben" ansehen.

Das Palais Kesselstadt war einst der Stadtsitz einer bedeutenden Reichsgrafen-Familie. Heute ist es ein edles Restaurant mit Weinprobierstube.

Der Palastgarten am Kurfürstlichen Palais mit seinen Barockplastiken von Ferdinand Tietz lädt zum Verweilen ein. An der Ostseite sehen Sie die mittelalterliche Stadtmauer mit Kastilport, einem kleinen, ehemaligen Stadttor. Jenseits der Stadtmauer befindet sich das Rheinische Landesmuseum.

Die römische Palastaula, die Basilika, war Anfang des 4. Jahrhunderts der Thronsaal des Kaisers Konstantin. Sie ist aus Flachziegeln gemauert und 67 m lang, 27 m breit und 30 m hoch. Heute ist sie eine evangelische Kirche.

Die Römerbrücke mit Pfeilern aus dem 2. Jahrhundert überspannt die Mosel. Der Simeonstift aus der Mitte des 11. Jahrhunderts ist der einzige doppelgeschossige frühromanische Kreuzgang in Deutschland.

Im Nordflügel ist das städtische Museum beheimatet. Im Ostflügel finden Sie die Touristinformation.

Das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen finden Sie in der Benediktinerabtei St. Matthias. Ein Juwel des Barocks im Rheinland ist die Kirche St. Paulin. 1734-1751 entstand sie nach den Plänen Balthasar Neumanns.

Im Jahr 1987 fand man beim Bau der Sparkasse am Viehmarktplatz noch eine Therme. Diese wurde mit einer Glasvitrine überdacht und kann heute besichtigt werden.