Aussichtspunkt Piesporter Spießbratenhütte

Der Aussichtspunkt Piesporter Spießbratenhütte bietet eine beeindruckende Sicht ins Moseltal.
Blick von der Piesporter Spießbratenhütte ins Moseltal
Blick auf den Nachbarort Piesport

Moselabwärts schmiegt sich das wegen seines Goldtröpfchens weltbekannte Winzerdorf Piesport an die Mosel.

Gegenüber, am Fuße des Gleithanges, breitet sich weiträumig der Ortsteil Niederemmel aus.

Piesport ist 777 als Porto Pigontio erstmalig erwähnt und zwar als Ort an einem Flußübergang, der der Göttin Bigentia geweiht war. Die Ländereien der Gemeinde teilten sich einst die Abtei Prüm, Klausen, Mettlach, und das Domkapitel in Trier. Heute verbinden zwei Brücken die beiden Ortsteile.

Sehenswert ist die barocke St. Michaelskirche mit ihren Deckenmalereien von 1776. Bürgerhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert säumen das Moselufer.

Der Klausener Klosterhof (Ausoniusufer 6 bis 8) von 1613 mit einem klassizistischen Portal und Pieta von 1530 ist besonders erwähnenswert.

Auf dem Weg zum unscheinbaren Ortsteil Ferres befindet sich eine große römische Kelteranlage, die unbedingt besichtigt werden sollte. Mehr Informationen zum Thema Wein finden Sie auch bei Wein-Plus.

Der Ortsteil Ferres ist trotz seiner geringen Größe von besonderer Bedeutung:
Der fromme Tagelöhner Eberhard wurde hier 1393 geboren und legte durch seine Marienverehrung an einem kleinen Wallfahrtsbild auf dem Weg nach Klausen den Grundstein für den Bau eines Heiligenhäuschens (1442), einer Kapelle (1444) und schließlich für die bekannte Wallfahrtskirche Eberhardsklausen (1447-1449).

Piesport liegt an einer der romantischsten Moselschleifen. Gegenüber dem Ortsteil Niederemmel erhebt sich das etwa 120 Meter hohe Felsmassiv Moselloreley. Die Pfarrkirche St. Martin ist 1732 über römischem Mauerwerk gebaut worden.

Der Römerbrunnen, ein römischer Meilenstein und der Fund eines römischen Diatretglases bezeugen auch hier die römische Vergangenheit. An der zweiten Brücke befindet sich eine gotische Kapelle aus dem 15. Jahrhundert.

Betrachten wir den auf der anderen Moselseite liegenden Gleithang der Mosel, so können wir an ihm das Wirken der verschiedenen Eiszeiten auf unsere Landschaft ablesen. Jede der Eiszeiten hinterließ eine eigene Terrasse, was zum treppenartigen Ansteigen des Gleithanges bis hinauf zu den Hunsrückhöhen geführt hat.