Die Entwicklung der Gemeinde Klausen

1969

Klausen wurde bei der Kommunalreform aus den Ortsteilen Krames und Pohlbach gegründet. Der Ortskern um die Wallfahrtskirche existierte nicht als Gemeinde, sondern gehörte zu beiden Ortsteilen. Der jetzige Ortsteil Klausen entstand aus dem Kloster-Komplex und den umliegenden Häusern. 

Die Streuobstwiesen um Klausen sind von großer ökologischer Bedeutung.
Streuobstwiesen um Klausen

60er Jahre

Der Bebauungsplan für den Ortsteil Pohlbach wird beschlossen, das Neubaugebiet "Auf der Rausch 1", wird erschlossen. Aus dem ehemaligen Baugebiet "Auf der Rausch 1" sind die Straßen Margarethenstraße und Auf der Rausch hervorgegangen.

70er Jahre

In Pohlbach wird das Neubaugebiet "Auf der Rausch 2", in Krames "Im Neugarten" und für Klausen der "Kreuzwingert" erschlossen.

80er Jahre

Es wurde ein ehemaliges Kiesgrubengelände auf einer Fläche von 12 ha rekultiviert. Durch artenreiche Bepflanzung und naturschutzgerechte Entwicklung haben sich hier mittlerweile wieder etliche, seltene Tierarten wie Kiebitz, Sumpfschnepfe, Rohrdommel und viele andere angesiedelt. Auch Privateigentümer beteiligten sich in nachahmenswerter Weise in der Aktion "Grün nach Flurbereinigung" mit der Pflanzung von 2500 Hochstammobstbäumen.

1982

Beginn der Dorferneuerung

1983

Straßenbaumaßnahmen beginnen

Der Wallfahrtsort Klausen liegt zwischen Mosel und Eifel am Rande der Wittlicher Senke.
Klausen zwischen Mosel und Eifel

1988

Klausen erhält den ersten Landespreis "Für vorbildliche ökologische Leistungen". Im gleichen Jahr wird Klausen Kreis - und Bezirkssieger beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Im Wettbewerb wird die Gemeinde dritter Sieger auf Landesebene.

1991-1992

Der Naturlehrpfad wird angelegt

1997

Das Baugebiet "Neuwies" am Rande des alten Sportplatzes wird beschlossen

2000

Der Kindergarten Klausen wird von Grund auf renoviert

2001

Der Gemeinderat bringt das Neubaugebiet "Neuwies" endgültig auf den Weg. Die Erschließung folgt.

2008

Im August 2008 wird in Klausen der Dominikanerkonvent „St. Katharina von Siena", ein kleines Kloster, neu gegründet. Die Dominikaner möchten mit ihrer Präsenz die Wallfahrt unterstützen und Klausen als spirituelles Zentrum stärken.
Die Gemeinde Klausen belegt im Spätherbst beim Wettbewerb „Nachhaltige Dorfentwicklung" der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich mit dem Projekt „Unser Dorfladen" den ersten Platz.