Forstrevier Klausen

Der Wald im Forstrevier Klausen
Das Forstrevier Klausen wird von Alois Meyer geleitet. Das Revier umfasst den Wald im Bereich der Gemeinden Klausen, Osann-Monzel, Rivenich, Altrich, Sehlem, Esch und Platten. Das vom hohen Laubholzanteil geprägte Forstrevier erstreckt sich von der Mosel bis in die Eifel hinein.
Besonderheiten im Forstrevier Klausen:
- hoher Anteil an alten Eichenbeständen
- ca. 15 ha Weihnachtsbaum- und Schmuckgrünkulturen
- Steinbrüche und Kiesgruben im Wald der Gemeinden Klausen, Osann-Monzel und Rivenich
- anerkannte Saatgutbestände der Baumarten Eiche und Esche
Holz aus dem Forstrevier Klausen
Im Forstrevier Klausen mit einer Fläche von ca. 1800 ha Wald wachsen im Jahr über 9000 Festmeter (=Kubikmeter) Holz zu. Davon werden nachhaltig ca. 8000 fm jährlich eingeschlagen und den verschiedensten Verwendungen zugeführt.
Stammholz
Die dickeren Stämme werden überwiegend an Sägewerke und Schreinereien verkauft. Die wertvollsten Stämme, z.B. bei der Baumart Eiche werden als Furnierholz oder für die Herstellung von Barrique-Fässern verwendet.
Industrieholz
Schwächeres Holz, vor allem der Nadelholz - Baumarten wird an die Industrie zur Produktion von Spanplatten oder Papier vermarktet.
Energieholz
Der in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegene Preis für fossile Energieträger (Öl, Gas) hat zu einer Renaissance der nachwachsenden Brennstoffe geführt. Im Bereich des Forstrevieres Klausen werden mittlerweile jährlich nahezu 3500 fm Holz als Energieholz verwendet. Das Angebot des Forstrevieres reicht dabei von Hackschnitzeln zum Betrieb von großen Heizanlagen bis zum ofenfertig geschnittenen, nach Hause gelieferten Kaminholz. Die aktuelle Angebotsliste für Endverbraucher steht rechts zum Download bereit.
„Motorsägen - Führerschein" für private Brennholzselbstwerber
Brennholz in Selbstwerbung kann künftig nur noch an sachkundige Personen abgegeben werden. Zur Erlangung dieser Sachkunde werden von den Forstbetrieben eintägige Lehrgänge für private Brennholz - Selbstwerber angeboten.
Verbindlich ist auch die Pflicht für alle Brennholz - Selbstwerber zum Tragen der kompletten persönlichen Schutzausrüstung bei der Arbeit mit der Motorsäge (Forsthelm mit Gesichts- und Gehörschutz, Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe).
Interessenten an einem Motorsägenkurs für private Selbstwerber können sich beim Forstrevier Klausen anmelden. Vor jedem Lehrgangstermin setzen wir uns mit den Interessenten in der Reihenfolge der Anmeldungen in Verbindung um einen passenden Termin abzustimmen.
Die Kosten des eintägigen Lehrgangs betragen 80 EUR pro Teilnehmer (inkl. Mittagsverpflegung).
Anmeldung bitte mittels Anmeldeformular.
Lehrgangsplätze werden im Onlineshop des Dorfladens Klausen eingestellt und können hier gebucht werden.
Weihnachtsbäume und Schmuckgrün
Forstliche Nebennutzungen
Unter dem Begriff „forstliche Nebennutzungen" werden alle sonstigen Produkte, ausser Holz zusammengefasst, die der Wald liefert. Die Palette reicht dabei von Weihnachtsbäumen über Saatgut bis zu Kies und Steinen.
Weihnachtsbäume und Schmuckgrün
Auf einer Fläche von nahezu 10 ha wachsen im Forstrevier Klausen Edeltannen der Baumarten Abies nobilis und Abies nordmanniana. Diese Edeltannenkulturen werden als Schmuckgrün- und Weihnachtsbaumkulturen bewirtschaftet. Die Saison beginnt dabei jedes Jahr ca. 4 Wochen vor Allerheiligen. Bis zum Advent wird das Reisig der Edeltannen geschnitten und für die Produktion von Gestecken und Adventkränzen verwendet.
Ab dem 3. Advent findet der Weihnachtsbaumverkauf in Klausen am Büro des Forstrevieres statt. Hier werden dann Bäume in großer Auswahl zum Verkauf angeboten. Alle Bäume sind dabei frisch eingeschlagen und garantiert unbehandelt.
Saatgut
Das Forstrevier Klausen verfügt über eine Reihe von zur Saatgutgewinnung
anerkannten und geprüften Altholzbeständen, insbesondere der Baumart Eiche.
Das Saatgut wird von Hand aufgesammelt und an Baumschulen in ganz
Deutschland verkauft. Die Baumschulen produzieren daraus wieder neue
Pflanzen für den Wald.
Kiese und Steine
Im Bereich des Forstrevieres lagern große Mengen an Kies, Sand und für den Straßenbau verwertbaren Gesteinen (z.B. Diabas, Schiefer, etc.). Diese Gesteine werden von örtlichen Unternahmen abgebaut. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Gesteine kommen den Ortsgemeinden zugute. Der Forstbetrieb kümmert sich nach erfolgtem Abbau um die Rekultivierung und Renaturierung der Steinbrüche und Kiesgruben.
FÖJ - Ein Jahr für die Umwelt
Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist ein ökologisches Bildungsjahr, jedoch kein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis und kann auch als Ersatz für Wehr- oder Zivildienst geleistet werden. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren, unabhängig von der Art ihrer Schul- oder Berufsausbildung.
Das FÖJ startet jeweils zum 1. August eines Kalenderjahres.
Auch das Forstrevier Klausen bietet eine FÖJ - Stelle an. Das Einsatzspektrum des/der FÖJ`ler/in ist dabei sehr vielfältig und reicht von der praktischen Waldarbeit über die Biotopanlage und Biotopbetreuung, über Artenschutzprojekte bis hin zu umweltpädagogischen Projekten mit den Kindergärten und Schulen im Bereich des Forstrevieres.
Bei der Auswahl der Projekte gehen wir sehr stark auf die Interessen des/der FÖJ`ler/in ein. Wir bieten im Laufe des Jahres eine Reihe von Praktika bei unseren Partnern wie z.B. an der Kläranlage, auf der Kreismülldeponie, bei der Verbandsgemeindeverwaltung oder auch der Kreisverwaltung an.
Kontakt
Revierleiter
Alois Meyer
Forstrevier Klausen
Escher Straße 5
54524 Klausen
Tel.: 06578 - 209
E-Mail: forstrevier@klausen.de
