Kindertagesstätte St. Marien
Im Jahr 1972 wurde der Kindergarten von der Gemeinde Klausen erbaut, in deren Eigentum sich das Gebäude heute noch befindet. Träger des Kindergartens ist ebenfalls die Ortsgemeinde Klausen. Die Gemeinde hat die Trägerschaft im Jahr 2006 von der katholischen Kirchengemeinde Klausen übernommen. Die Einrichtung wurde in den Jahren 1999 bis 2000 umfassend innen und außen renoviert.
„In einer vertrauensvollen Atmosphäre wirst du in der Gemeinschaft zu einem selbstbewussten, kreativen und mitfühlenden Menschen.
Fröhlich und positiv gehen wir gemeinsam
DEINEN WEG!“
(Leitsatz der KiTa St. Marien, Klausen)
Bedeutung unseres Leitsatzes – was wir wollen
Zentrales Ziel ist es, das sich die uns anvertrauten Kinder in unserem Haus sicher fühlen, Vertrauen zu Menschen haben, die sie umgeben und ihre individuelle Persönlichkeit entfalten.
Dies geschieht durch/über:
| > Motivation & Professionalität | > Annahme & Wertschätzung |
| > Struktur | > Gefühle & Grenzen werden akzeptiert |
| > Partizipation | > Fragen & Antworten |
| > Beziehung/Bindung | > vertrauensvolle Gemeinschaft |
| > Partnerschaftlichkeit & Zugewandtheit | > Wahrnehmung v. Interessen/Bedürfnissen |
| > Zuhören | > warme Atmosphäre |
| > gemeinsames Lachen/Freude/Spaß | > Versuch & Irrtum (sich ausprobieren) |
| > Freiraum & Schutz | > Authentizität |
Wir verstehen uns als Ort kindlicher (Mit-) Verantwortung. Kinder erfahren Beteiligung, Respekt, Toleranz, Schutz und demokratisches Bewusstsein, welches sie in ihrem Leben verankern können.“
(vgl. Leitbild Verbandsgemeinde Wittlich-Land)
Unsere Pädagogik
Neben der Orientierung am Jahreskreislauf (Jahreszeiten und darin verankerte Rituale, Gegebenheiten und Feste) arbeiten wir situationsorientiert. Wir greifen aktuelle Themen, Lebenssituationen, Anliegen, Bedürfnisse und Interessen unserer Kinder und Familien im Alltag (z.B. Geburt eines Geschwisterkindes, Tod eines Großelternteils, Umzug/Verabschiedung, Trennung der Eltern usw.) auf. Dies kann die Begleitung eines einzelnen Kindes bedeuten, sowie die Einbeziehung der ganzen Gruppe, bzw. der gesamten Einrichtung. Hierbei kann es sich um ein einzelnes Angebot handeln (mit einem Kind ein Bilderbuch schauen) oder ein ganzheitliches Projekt entsteht. Wenn z.B. beim Frühstück entdeckt ein Kind eine Made im Apfel. Daraufhin könnten wir situationsorientiert das Thema „Apfel“ aufgreifen und ein „Apfelprojekt“ entstehen lassen. Dazu Lieder singen, pädag. Inhalte – „Wie wächst der Apfel? / Vom Kern zum Apfelbaum“, Bilderbücher und Geschichten, Apfelkuchen backen, Apfelmus auf dem Feuer machen etc.
So kommen wir u.a. unserem Bildungsauftrag entsprechend der Bildungs- und Erziehungsempfehlungen des Landes RLP, dem §22 des Kinder- und Jugendschutzgesetzes (SGB VIII), sowie dem Kindertagesstätten Gesetz von RLP, nach. Ausgangspunkt ist das Bild vom Kind als aktiv Lernendem, das in seiner Auseinandersetzung mit sich und seiner Umwelt Sinn und Bedeutung sucht. Bildung als Selbstbildung ist nur auf der Grundlage von stabilen Beziehungen denkbar. Sie umfasst gleichermaßen soziale und emotionale Aspekte. Bildung bedeutet für uns, die Kinder im ganzheitlichen emotionalen, sozialen, kreativen, sprachlichen, kognitiven und motorischen Bereich zu fördern. Das Kind lernt, dass es willkommen ist, sich in unserer Welt zurechtfindet - diese aktiv mitgestaltet und sein Beitrag zum Gelingen eines menschlichen Zusammenlebens von Bedeutung ist.
Bildungsarbeit mit Kindern heißt für uns, Kinder als Akteure ihrer Entwicklung anzunehmen. All dies gelingt jedoch nur mit einer zuverlässigen, vertrauensvollen und wohlwollenden Erziehungspartnerschaft zwischen den Eltern/Erziehungsberechtigten und den pädagogischen Fachkräften in der Kita.
Elternarbeit
In Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützen und ergänzen wir die Erziehung und individuelle Entwicklung ihres Kindes. Ziel ist eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, mit dem gemeinsamen Auftrag, Methoden und Lösungsansätze zu entwickeln, um den persönlichen Entwicklungsprozess eines jeden Kindes bestmöglich zu begleiten. Hierbei ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, ein ehrlicher, offener und respektvoller Umgang, sowie Austausch von großer Bedeutung. Individuelle Bedürfnisse, Lebensformen und Fragen finden Berücksichtigung in unserer KiTa.
Wir bieten:
> Elternabende (mit pädagogischen, inhaltlichen/strukturellen Themen)
> Elternbriefe und Aushänge
> gemeinsame Festgestaltung
> gemeinsame Ausflüge/Veranstaltungen
> Entwicklungsgespräche/Vermittlung/Beratung
> Vernetzung mit der Grundschule
> Zusammenarbeit mit anderen Institutionen/Gremien
> Mitarbeit im Elternausschuss
> Mitarbeit im Elternbeirat
> Mitgliedschaft in unserem Förderverein
70 Ganztagsplätze
1 Platz U2 (einjährig), 69 Plätze Ü2 (ab 2 Jahre) mit frisch, in unserem Haus zubereitetem Mittagstisch. Öffnungszeit für alle: 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Voranmeldungen/Anfragen bitte über die E-Mail (leitung@kita-klausen.de) direkt an die KiTa.
Den Aufnahmebogen können Sie hier herunterladen.
Schwerpunkt Natur/Wald
Erfahrungen in der Natur sind für die Entwicklung von Kindern elementar – der Umgang mit Naturmaterialien wie Holz, Gras, Matsch, Wasser und das Erleben von Landschaften, Naturräumen und Lebewesen erdet Kinder. Nur hier können Kinder sich als frei und verbunden zugleich erfahren, ihre eigenen Fähigkeiten ausbilden und sich als Teil der Natur erleben. Natur vermittelt die Erfahrung von Kontinuität und Sicherheit, zugleich ist sie immer wieder neu. In der Bewegung lernen Kinder sich selbst kennen, ihre Grenzen, aber auch ihre Möglichkeiten und die des Gegenübers. Sie erfahren, dass sie über ihr Handeln Dinge verändern können – dies führt zu Selbstwirksamkeit!
„Die Schönheit und Faszination der Natur entfaltet einen magischen Zauber, den man mit allen Sinnen erleben, nicht aber mit Worten einfangen kann.“
(Verfasser unbekannt)
Wir erfahren uns als Teil des GANZEN!
Alles was lebt ist abhängig voneinander, alles steht in einer gewissen Beziehung zueinander. Wir sind Teil des Lebenskreislaufs, alles fügt sich hier ein. Kinder haben grundsätzlich ein gutes Gefühl für sich, ihren Körper, ihre Seele, ihren Geist und ihr Können - solange wir es ihnen nicht nehmen.
Gerade deshalb ist es uns ein Anliegen, in den Kindern die Liebe zu sich und zur Natur über gefühlsorientierte und sinnliche Erfahrungen zu fördern. Dieses Erleben, sowie die bestehende Gemeinschaft, wirken ganzheitlich auf Seele, Geist und Körper.

Chronik
Im Jahre 1972 wurde unser Kindergarten von der Gemeinde Klausen erbaut. Die katholische Kirchengemeinde Maria Heimsuchung übernahm die Betriebsträgerschaft der Einrichtung. Das Gebäude mit Gartengelände blieb Eigentum und damit Zuständigkeitsbereich der Zivilgemeinde.
Bis zum Jahr 2000 besuchten die Kinder aus den Gemeinden Sehlem, Esch und Klausen unseren Kindergarten. Die Einrichtung unterhielt zunächst drei Gruppen. Wegen des Anstiegs der Kinderzahlen mussten 1993 zwei weitere Gruppen im Ortsteil Pohlbach (Alte Schule) untergebracht werden. Diese Auslagerung blieb bis zum Sommer 2000 bestehen.
Seit Herbst 2000 besuchen nur noch die Kinder aus Klausen mit den Ortsteilen Krames und Pohlbach unseren Kindergarten. Im Jahr 1999 wurden im Hauptgebäude in Klausen umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt und zusätzliche Räumlichkeiten für die Kinder und das Personal geschaffen.
Bis Dezember 2005 blieb die katholische Kirchengemeinde Betriebsträger des Kindergartens. Seit Januar 2006 hat die Zivilgemeinde Klausen diese Aufgabe übernommen.
Kontakt
Leiterin
Barbara Klar
Kindertagesstätte St. Marien
Wittlicher Straße 2
54524 Klausen
Tel.: 06578-593
E-Mail: leitung@kita-klausen.de
Aufnahmebogen
Öffnungszeiten
Ganztagsbetreuung
7.00 Uhr bis 16.00 Uhr
durchgehend mit Mittagessen

